27.2.2026

Angriffe auf Historiker:innen und die Krise der Demokratie

Konferenz – Angriffe auf Historiker:innen und die Krise der Demokratie
Welche Handlungsoptionen bestehen?

Kritische historische Forschung bildet eine wichtige Stütze demokratischer Gesellschaften. Ohne die Einhaltung rechtlicher Grundlagen und demokratischer Prinzipien sind Historiker:innen und ihre Forschung allerdings gefährdet.
Was bedeutet es für Historiker:innen, wenn Demokratie und selbstverwaltete wissenschaftliche Institutionen angegriffen werden und ihre Legitimität von verschiedenen Seiten in Frage gestellt wird? Wie soll mit der Tatsache umgegangen werden, dass soziale Netzwerke der Wissenschaftsfeindlichkeit eine zunehmend einflussreiche Plattform bieten?

Die von der Abteilung «Wissenschaftspolitik» der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) organisierte Veranstaltung bringt drei Organisationen zusammen: Comité de Vigilance face aux usages publics de l’histoire, hist4dem und das Network of Concerned Historians (NCH). Gemeinsam werden bewährte Verfahren ermittelt, um von den Erfahrungen von Forschenden verschiedener Disziplinen zu profitieren und transdisziplinäre Vernetzungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Abgerundet wird die Tagung mit einer Online-Präsentation und einer Diskussion mit Naomi Oreskes über die aktuelle Lage in den Vereinigten Staaten, wobei sie ihre umfassenden Kenntnisse zu Angriffen auf die wissenschaftliche Forschung einbringen wird.

Zum vorläufigen Programm (English Version here).

Die Tagung findet am 4. Dezember 2026 in Bern statt (10.00–17.00 Uhr, Unitobler, Raum F021).
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