Historische Bildung

Die SGG setzt sich für eine Stärkung des Fachs Geschichte auf allen Schulstufen ein, fördert den Austausch zwischen universitären Geschichtsinstituten, der Geschichtsdidaktik und Geschichtslehrpersonen. Sie arbeitet zu diesem Zweck eng mit ihren Sektionen, dem Verein Schweizerischer Geschichtslehrpersonen (VSGS) sowie der Schweizerischen Dachorganisation der geschichtsdidaktischen Gesellschaften (SDGD), zusammen.

2026 passte die SGG zur Stärkung der historischen Bildung ihre Organisationsstruktur an, indem sie eine neue Abteilung «Historische Bildung» schuf. Diese Abteilung fördert den Wissensaustausch zwischen den Stakeholdern und koordiniert deren Anstrengungen zur Stärkung des Fachs Geschichte auf nationaler Ebene. Sie ist Initiantin des Plädoyers für die historische Bildung.

Das Plädoyer dient als Grundsatzerklärung der SGG zur historischen Bildung und soll als zeitloses Argumentarium dienen, um die historische Bildung in aktuellen und zukünftigen Bildungsreformen zu stärken. Es legt besonderen Wert auf die Bedeutung der historischen Bildung für das Funktionieren unserer Demokratie, auf den Wert der im Geschichtsunterricht vermittelten Kompetenzen für den Arbeitsmarkt sowie auf die Rolle der historischen Bildung in einer sich globalisierenden, zunehmend digitalen Welt.

Historische Bildung muss demnach wissenschaftlich fundiert, politisch ausgewogen, eigenständig und kritisch gegenüber Ideologien sein. Nur so vermag Geschichte Brücken zwischen unterschiedlichen politischen Lagern zu bauen.