28/06/2023

Fürsorgebehörden der Stadt Zürich & fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen

Die Stadt Zürich, vertreten durch das Sozialdepartement, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV, sucht ein:e Anbieter:in, um das Forschungsteam für das Projekt «Zur Rolle der Fürsorgebehörden der Stadt Zürich in Zusammenhang mit fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen» zu leiten. Die leitende Person ist verantwortlich für die Koordination aller Forschungsarbeiten, die konsequente Verfolgung partizipativer Forschungsansätze inkl. deren Dokumentation und die konsolidierte Fassung des Schlussberichts, der als wissenschaftliche Publikation veröffentlicht wird.Die Eingabe besteht aus einem maximal 20-seitigen Dokument mit allfälligen Beilagen. Das Hauptdokument enthält ein Forschungskonzept, das Inhalt, Organisation und Kosten des Forschungsprojekts beschreibt. In inhaltlicher Hinsicht werden Angaben zur Fragestellung, zum Untersuchungsgegenstand (u.a. Fallbeispiele) und zu den erhofften Erkenntnissen erwartet. Eingaben können im Bereich der Forschung sowie mit den partizipativen Forschungsansätzen und der zu schaffenden Grundlage einen kreativen und innovativen Umgang aufzeigen. Fragestellung und Untersuchungsgegenstand (bzw. Fallstudienauswahl) sind auf der Grundlage der Vorstudie zu entwickeln. Die relevanten Archivbestände befinden sich im Stadtarchiv Zürich, detaillierte Ausführungen finden sich in der Vorstudie.In organisatorischer Hinsicht ist zu beschreiben, wie die Forschung entlang zweier definierter Module aufteilt und die skizzierten Ziele erreicht werden. Ausserdem klärt die Eingabe die personelle Organisation des Projekts (Projektleitung, ggf. Mitarbeiter:innen; wissenschaftliche Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter:innen). Das Team verfügt zwingend über eine geschichtswissenschaftliche Expertise, allenfalls zusätzlich über sozialwissenschaftliche oder/und juristische Expertisen. Das Team besteht aus ausgewiesenen Fachpersonen im Bereich der FSZM in der Schweiz und kann Erfahrungen im Bereich der anderen beiden Staatsebenen vorweisen (kantonale, kommunale Aufarbeitung). Qualifikationen zu Stadt oder Kanton Zürich sind von Vorteil.Gefordert sind weiter: Arbeits- und Zeitplan, Lebensläufe (mit Publikationslisten) zu den beteiligten Forscher:innen, sowie ein detailliertes Budget. Die Laufzeit des Projekts beträgt maximal 36 Monate. Das Budget für Forschungshonorare inkl. Spesen beträgt maximal CHF 450'000. Eingabetermin für Angebote ist der 28. Juni 2023. Vertragsbeginn ist der 1. Januar 2024.Das Forschungsprojekt wird von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) begleitet. Sämtliche weiterführenden Informationen sind nach Anmeldung auf simap zu finden.



Von der SGG begleitet